AKTUELLES > 11.06.2021

20. Burgfest 2022


Endlich wieder Burgfest! Nach zwei Jahren Corona-Pause finden sich Ritter und Burgfrauen, Gaukler und allerlei zwielichtiges Volk wieder im oberfränkischen Lichtenberg ein, um hier zu feiern, zu tanzen und zu prassen. Wann? Am letzten Wochenende der bayerischen Sommerferien, also am 10. und 11. September 2022. Wo? Na hier oben, auf der Lichtenberger Burg!

Und nicht nur ist dieses Burgfest das erste nach einer viel zu langen Unterbrechung - es ist auch ein Jubiläumsfest. Denn seit nunmehr 20 Jahren macht es die Altstadt von Lichtenberg unsicher. Das ist ein Anlass, es so richtig krachen zu lassen!

Gleich sechs Musikgruppen werden den Besucherinnen und Besuchern aufspielen. Als da wären: Arcus aus Tschechien, Drachenmond aus Kronach, Donner und Doria aus dem Erzgebirge, Vogelfrei aus Weißenbrunn, Amici Musicae Antiquae aus der Oberpfalz und die heimische Lyra Musica aus Hof. Da wird kein Tanzbein ruhig bleiben!

Zudem kommt das Kindertheater Knut, der Reimesprecher Theo Theodor, der einem - ehe man sich versieht - den Sinn verwirrt, und es kommt das Boulettentheater von Birger und Brömsel. Die veranstalten einen solchen Klamauk, dass auch die sittenstrengen Lichtenberger Mönche nicht mehr für Ordnung sorgen können. Mitten durch das Durcheinander stapft die Närrin Margrita Wahrer auf ihren riesenlangen Stelzen…

Natürlich wird auch wieder getrommelt, mit Pfeilen geschossen und mit Schwertern gekämpft, es wird geschmiedet und mit Feuer gespuckt, es wird gepunzt und gedrechselt, es werden Scheren geschliffen und Liren gebaut, es wird Schmuck und Zunder gemacht.

Wem es darob den Sinn verwirrt, der kann Ruhe im Teezelt oder in Peter Hagens Streichelzoo finden. Oder er kann sich gleich betrinken an den vielen Ständen, die Bier und Wein, Schnäpse und Met ausschenken. Natürlich wird es auch reichlich zu essen geben. Allerdings: Die vielen, unterschiedlichen Speisen hier aufzuzählen, das wäre zu umständlich. Am besten, ihr kommt selber vorbei und schaut, was alles gebraten und gesotten, gekocht und geschnetzelt wird!

Abends, wenn die Sonne schon längst hinter den Hügeln des Frankenwaldes versunken ist, kehrt noch lange keine Ruhe ein. In den Burgkellern, in denen früher die Verurteilten auf ihr jämmerliches Ende warteten, wird weiter getanzt und geprasst. Erst, wenn dann die letzten Musiker ihre Instrumente eingepackt haben und die Zecher schnarchend in den Ecken liegen - erst dann zeigt sich wieder unser Burggespenst, das bleich und schüchtern zwischen den alten Mauern dahinstreicht.